– Die Pfarrerin –

Was ich noch sagen wollte...

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Berührend getauft.


Am Bach – Eine Viertelstunde vorher. Es regnet in Strömen. Dann die Sonne. Von den Bäumen tropft es. Die Männer, Bruder und Vater des Taufkindes, haben am Vortag das Bächli gestaut – damit es ja genügend Taufwasser gibt. Männerarbeit. Mit Becherli holen die Kinder das Wasser… Sehr schön und stimmig.

Unter den Bäumen – Im Obstgarten des familieneigenen Hofes. Das erste Kind. Ein Riesengeschenk. Die Eltern stimmen mit einem Zäuerli (appenzellischer Naturjodel) in die Feier ein. Der Hofhund ist auch mit dabei. Das handwarme Taufwasser aus der Milchkammer. Die Kinder giessen es ins Taufbecken… Ein unvergessliches Erlebnis.

Im Garten – Live Hachbrettmusik eröffnet die Feier. Die Kinder sind ganz Ohr bei der Freundschafts-Geschichte. Die Erwachsenen schmunzeln weise. Das grössere Taufkind steigt auf ein Schemeli für die Taufe. Der kleine Bruder wird vom Götti gehalten. Lüpfiges vom Hackbrett zum Abschluss macht Lust auf mehr und ein Tänzli… Die Stimmung: Ernsthaft und locker. Im vertrauten Rahmen.